Notfallstation
Unsere Notfallstationen in Langnau und Burgdorf betreuen rund um die Uhr rund 20 000 Patientinnen und Patienten pro Jahr.
Rund die Hälfte meldet sich direkt.
Ein Drittel wird von der Hausärztin oder dem Hausarzt zugewiesen.
Die übrigen kommen via Rettungsdienst oder von den umliegenden Spitälern zu uns.
Wir arbeiten eng mit allen Spezialdisziplinen inner- und ausserhalb unseres Spitals zusammen.
Vorbereitung: Eintritt Notfallstation
Der Eintritt in die Notfallstation erfolgt meist unerwartet und ohne Zeit zur Vorbereitung. Wenn möglich, beachten Sie trotzdem folgende Punkte, denn sie helfen uns, die nötigen Abklärungen und Ihre Behandlung möglichst rasch in die Wege zu leiten:
- Wenn Sie Medikamente einnehmen, nehmen Sie bitte immer eine Liste Ihrer Medikamente mit.
- Wenn Sie wegen einer offenen Verletzung auf die Notfallstation kommen, nehmen Sie bitte Ihren Impfausweis mit.
- Nehmen Sie bei Schmerzen schon zu Hause ein Schmerzmittel ein und berichten Sie uns, wie die Wirkung war.
- Wenn Sie Beschwerden mit Ihrer Blase haben, vermeiden Sie es, wenn möglich, kurz vor Eintritt Urin zu lösen. So besteht die Möglichkeit, dass Sie im Spital rasch Urin für eine Untersuchung lösen können.
- Wenn Sie Beschwerden im Magen/Bauch haben, essen Sie zu Hause nichts mehr. So können Sie die Beschwerden positiv beeinflussen und wir können Sie rascher untersuchen und behandeln, weil Sie für gewisse Untersuchungen nüchtern sein müssen.
Was wir behandeln
- Alle somatischen (körperlichen) Erkrankungen und Verletzungen
Wie wir behandeln
- Erstbeurteilung (Triage) durch eine speziell ausgebildete Pflegefachperson
- Zuordnung zu einer Dringlichkeitskategorie
- vertiefte Diagnose
- Besprechen des weiteren Vorgehens mit unseren Spezialistinnen und Spezialisten
- Fortsetzung der individuell angepassten Behandlung ambulant oder stationär im Spital
- Bei spezifischen Diagnosen (z.B. akuter Hirn- oder Herzschlag) sofortige Weiterbehandlung im Inselspital (Wenn der Rettungsdienst eine solche spezifische Verdachtsdiagnose bereits am Einsatzort stellt, erfolgt die Akutbehandlung direkt im Inselspital mit anschliessender Rückverlegung zu uns.)
Warum warten?
Auf jeder Notfallstation gibt es zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich viele Patientinnen und Patienten, die gleichzeitig eine Notfallbehandlung brauchen. Dadurch können für weniger dringliche Behandlungen Wartezeiten entstehen.
Wir wollen die Wartezeiten möglichst tief halten. Deshalb unterstützen uns in Burgdorf abends von 17.30 bis 20.00 Uhr und an den Wochenenden und Feiertagen von 8.00 bis 21.00 die niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzte der Region. In der vorgelagerten hausärztlichen Notfallpraxis (HANP) behandeln sie Patientinnen und Patienten, die nicht zwingend den Spitalnotfall brauchen. Dadurch entlasten sie die Notfallstation und verkürzen die Wartezeiten.
In Langnau unterstützen uns die niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzte ebenfalls im Rahmen ihres Notfalldienstes in der Hausarztpraxis.
Unsicher, ob Sie auf den Notfall müssen? Der Notfallfinder unterstützt Sie bei der Einschätzung.
Wer wir sind
Dr. med. Felix Nohl
Stv. Chefarzt
Notfallstation
Petra Mair
Leitende Ärztin
Notfallstation
Lena Krebs
Co-Abteilungsleitung Notfallstation Burgdorf
Notfallstation
Leonie Scheidegger
Co-Abteilungsleitung Notfallstation Burgdorf
Notfallstation
Rebekka Messerli
Abteilungsleitung Notfallstation Langnau
Notfallstation
Claudia Hochstrasser
Berufsbildungsverantwortliche Notfall
Notfallstation
Links
Notfall-Nummern
Psychiatrischer Notfall
Rettungsdienst
Notfallfinder
Hausarztpraxis Burgdorf
Kontakt
Notfall Burgdorf
034 421 21 21
034 421 22 97
Notfall Langnau
034 421 31 31
034 421 32 97