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Claim
Modern. Menschlich. Mittendrin.
Panorama

Patienten-Informationen

Eintritt

Was mitnehmen?

Diese Checkliste hilft Ihnen – oder im Falle eines notfallmässigen Eintritts Ihren Angehörigen – beim Einpacken:

Dokumente

  • Krankenkassen- und / oder Unfallversicherungsausweis
  • Arztzeugnis und weitere Unterlagen des Hausarztes
  • Allergikerausweis und andere medizinische Ausweise
  • Blutgruppenkarte
  • Röntgenbilder
  • Pflegeüberweisungsbericht, falls Sie durch eine spitalexterne Institution betreut werden
  • Adresse der nächsten Angehörigen
  • Patientenverfügung

Medikamente

  • Medikamentenkarte
  • Sämtliche Medikamente, die Sie regelmässig einnehmen, inkl. Insulin.
  • Medikamente bitte in der Originalverpackung mitnehmen. 

Persönliche Artikel

  • Brille
  • Zahnprothese
  • Toilettenartikel: Zahnpflegemittel, Haarbürste, Rasierartikel, Duschmittel, Haarshampoo, Gesichtscreme und weitere persönliche Artikel
  • Genügend Unterwäsche
  • Taschentücher
  • Hausschuhe
  • Bequeme Kleidung (Trainingsanzug, Bademantel)
  • Pyjama oder Nachthemd
  • Eigene Gehhilfsmittel, wenn vorhanden (Stock, Gehstöcke, Gehböckli, Rollator, Rollstuhl)
  • Zum Gehen mit Gehhilfsmitteln: geschlossene Schuhe (Halbschuhe / Turnschuhe)
  • Kleingeld für Restaurant, Kiosk, Telefon etc. (Bargeld können Sie auch im Spital beziehen, mehr Informationen dazu erhalten Sie unter der Rubrik "Aufenthalt")

 

Die Frottierwäsche (ohne Bademantel) wird Ihnen vom Spital zur Verfügung gestellt.

Zusatzcheckliste für Wöchnerinnen

Wenn Sie als Wöchnerin ins Spital kommen, dann gehört noch etwas mehr in Ihr Gepäck. Bitte bringen Sie zusätzlich mit:

 

  • Familienbüchlein, Niederlassungsbewilligung, Vaterschaftsanerkennung
  • Für Ausländerinnen: Ausländerausweis, Pässe, Heiratsurkunde
  • Genügend weite T-Shirts, bequeme Kleidung und Socken
  • Babykleider für den Austritt
  • Maxi Cosi oder Tragtasche

Wertgegenstände

Bitte nehmen Sie möglichst keine Wertsachen mit ins Spital. Sollten Sie Bargeld oder Schmuck dabeihaben, stehen in den Burgdorfer Patientenzimmern abschliessbare Schrankfächer zur Verfügung.

Das Spital übernimmt für Wertgegenstände keine Haftung.

Wichtige Hinweise zur Operationsvorbereitung

Wenn Sie gleich am Tag Ihres Spitaleintritts operiert werden, befolgen Sie im Falle einer Allgemeinanästhesie («Narkose») oder einer Regionalanästhesie bitte folgende Informationen:

  • Bis 6 Stunden vor dem Eintritt ins Spital dürfen Sie essen und trinken was immer Sie möchten. Danach gilt:
  • Bis 2 Stunden vor dem Eintritt ins Spital dürfen Sie nur noch klare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Wasser, Tee und Sirup trinken. Nicht mehr erlaubt sind Milch, (Kaffee)-Rahm, Kaffee, Gemüse- und Fruchtsäfte, Softgetränke (Cola, Eistee, Rivella, Fanta usw.) sowie Esswaren jeglicher Art.
  • Ab 2 Stunden vor dem Eintritt ins Spital müssen Sie auf Essen und Trinken ganz verzichten. Zur Einnahme von Medikamenten ist ein Schluck Wasser jederzeit erlaubt.

Wenn Sie am Eintrittstag operiert werden, sind die Regeln zwingend einzuhalten. Für Ihre Sicherheit müssen wir die Operation bei Missachtung verschieben.

Kinder sollen bis 2 Stunden vor Spitaleintritt noch einmal trinken, auch wenn sie geweckt werden müssen.

Rauchern empfehlen wir, 12 Stunden vor der Operation nicht mehr zu rauchen. Dies hat günstige Einflüsse auf Puls, Blutdruck und die Sauerstoffversorgung des Körpers und ist dadurch günstig im Hinblick auf die Anästhesie.

Anreise, Parkplätze

Wir empfehlen Ihnen, nach Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Das Spital Burgdorf hat eine eigene Bushaltestelle (Buslinie Burgdorf – Hasle) oder ist zu Fuss ab Bahnhof Burgdorf-Steinhof in ca. 10 Minuten zu erreichen. Das Spital Langnau erreichen Sie ab Bahnhof Langnau in ca. 15 Minuten. Sie können sich auch durch Bekannte oder per Taxi ins Spital bringen lassen. Am Standort Burgdorf kann Ihre Begleitperson das Auto im Wendekreis vor dem Eingang kurz stehen lassen, um Sie hinein zu begleiten. Im Eingangsbereich stehen Gehhilfen bereit.

An beiden Standorten stehen Patientinnen und Patienten, Besuchern und Mitarbeitenden in beschränkter Anzahl kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Die Gebühren entnehmen Sie den folgenden Tabellen (Achtung Kurzzeitparkplätze!):

 

Montag – Sonntag, 00.00-24.00 Uhr

Parkplatz P1 und Parkhaus P3

Kurzzeitparkplatz P2

bis ¼ h

=    Fr. 0.00

bis ¼ h

=    Fr. 0.00

bis 1 h

=    Fr. 1.50

bis 1 h

=    Fr. 1.00

bis 1 h 20 min

=    Fr. 2.00

Ab 1 h

=    Fr. 6.50

bis 1 h 40 min

=    Fr. 2.50

Für jede weitere Stunde

=    Fr. 5.00

bis 2 h

=    Fr. 3.00

bis 2 h 20 min

=    Fr. 3.50

bis 2 h 40 min

=    Fr. 4.00

bis 3 h

=    Fr. 4.50

bis 3 h 20 min

=    Fr. 5.00

bis 3 h 40 min

=    Fr. 5.50

bis 24 h

=    Fr. 6.00

Für jeden weiteren Tag (24h)

=    Fr. 6.00

Maximalbetrag: Fr. 6.00 / Tag

Maximalbetrag: Fr. 40.00 / Tag

 

 

Montag – Sonntag, 00.00-24.00 Uhr

Parkplatz RSE

bis ¼ h

=    Fr. 0.00

bis 1 h

=    Fr. 1.50

bis 1 h 20 min

=    Fr. 2.00

bis 1 h 40 min

=    Fr. 2.50

bis 2 h

=    Fr. 3.00

bis 2 h 20 min

=    Fr. 3.50

bis 2 h 40 min

=    Fr. 4.00

bis 3 h

=    Fr. 4.50

bis 3 h 20 min

=    Fr. 5.00

bis 3 h 40 min

=    Fr. 5.50

bis 24 h

=    Fr. 6.00

Für jeden weiteren Tag (24h)

=    Fr. 6.00

Maximalbetrag: Fr. 6.00 / Tag

In der Nähe des Spitals hat es diverse Blaue-Zone-Parkplätze sowie gebührenpflichtige Parkplätz der Gemeinde Langnau. Auf der Kniematte ist das Parkieren gratis (Fussweg zum Spital 5-10 Minuten).

Empfang und Eintrittstag

Am Eintrittstag melden Sie sich bitte am Empfang. Die Patientenaufnahme nimmt Ihre Personalien, Adresse, Versicherungsdaten etc. auf bzw. überprüft die bereits im System vorhandenen Angaben. Eine Pflegeperson holt Sie nach der Aufnahme ab und begleitet Sie in Ihr Zimmer. Gerne gibt sie Ihnen einige Informationen zu den bevorstehenden Untersuchungen und zu Ihrem Aufenthalt. Während des Eintrittstages finden verschiedene Abklärungen, Voruntersuchungen und ein pflegerisches Aufnahmegespräch statt. Wir bitten Sie deshalb, sich vorwiegend im Zimmer aufzuhalten bzw. sich im Stationszimmer abzumelden, wenn Sie sich ins Restaurant begeben möchten.

Versicherungsfragen

Klären Sie bitte vor Ihrem Spitaleintritt ab, wo und wie Sie versichert sind oder bringen Sie unserer Patientenaufnahme Ihre Krankenkassenkarte und / oder Ihr Unfallversicherungsausweis mit. Erkundigen Sie sich bei einem Unfall nach der Unfallversicherung Ihres Arbeitgebers. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Arbeitgeber den Unfall der zuständigen Versicherung meldet. So haben Sie die Kontrolle, wer die Kosten für Sie übernimmt und entlasten gleichzeitig die Administration. Falls Sie in einem anderen Kanton wohnen und die Behandlung in Ihrem Wohnkanton günstiger wäre als im Spital Emmental, benötigen Sie für die Übernahme der Tarifdifferenz die Spital-Zusatzversicherung «Allgemeine Abteilung ganze Schweiz». Ohne diesen Zusatz, muss der Patient selber für die Differenz aufkommen.

Patientenzimmer

Wir reservieren Ihnen nach Verfügbarkeit einen Platz in einem Zimmer Ihrer Versicherungsklasse.

In Burgdorf führen wir je nach Versicherungskategorie Einzel- oder Zweibett-Zimmer. Alle Zimmer verfügen über eine Nasszelle mit Toilette und Dusche.

In Langnau stehen je nach Versicherungskategorie Einer- und Zweierzimmer zur Verfügung. Bis auf ein Zimmer sind alle mit einer Nasszelle ausgestattet. Die Zimmer auf der psychiatrischen Station haben keine Nasszelle.

Ein eigener kleiner Kleiderschrank steht Ihnen zur Verfügung, in Burgdorf auch mit Schliessfach.
Je nach Verfügbarkeit haben Sie die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis eine andere als die in Ihrer Versicherung vorgesehene Zimmerkategorie zu erhalten. Teilen Sie uns diesen Wunsch bitte möglichst früh vor dem Eintritt mit. Preisangaben erhalten Sie auch via Tel.  034 421 21 25.

Zusatzleistungen für halbprivat und privat versicherte Patienten

Hotellerie-Upgrades (Preise)

Aufenthalt

Tagesablauf im Spital

Nicht jeder Spitaltag gleicht dem andern. Je nach Eingriff und Verlauf Ihres Gesundheitszustandes finden verschiedene Untersuchungen und Therapien statt. Der übliche Tagesablauf:

  • Am Morgen bespricht die zuständige Pflegende mit Ihnen den Tag. Bei Bedarf werden auch bereits Blutdruck oder Körpertemperatur gemessen oder Entnahmen für das Labor vorgenommen. Sie bekommen Unterstützung bei der Körperpflege.
  • Unser Reinigungspersonal macht die Zimmer sauber.
  • Das Essen wird Ihnen im Zimmer – je nach Bedarf im Bett oder am Tisch – serviert. Tee steht Ihnen zur Verfügung.
  • Verordnete Medikamente werden Ihnen zu gegebener Zeit verabreicht.
  • Zeiten für Therapien und Behandlungen werden Ihnen, soweit diese festgelegt sind, mitgeteilt. Bitte halten Sie sich rechtzeitig bereit.
  • Arztbesuche finden vorwiegend vormittags statt, sind aber auch nachmittags und abends möglich und richten sich nach Ihrem Gesundheitszustand und dem Programm der Ärzte und Ärztinnen (z. B. Operationsplan).

Wir unterstützen Ihre Bemühungen, sich häufig zu bewegen. Mit wenigen Ausnahmen (verordnete Bettruhe) ist das gut für Ihre Gesundheit. Das Haus und unser Garten stehen Ihnen für Spaziergänge zur Verfügung. Bitte tragen Sie Bademantel oder Trainingsanzug und melden Sie sich ab, wenn Sie die Abteilung verlassen.

Auskunft an Angehörige

Wir sind an die Schweigepflicht gebunden und geben deshalb nur den Angehörigen allgemeine Auskünfte über den Gesundheitszustand unserer Patientinnen und Patienten. Wenn Sie als Angehörige ein Anliegen mit Ärzten oder Pflegenden besprechen wollen, vereinbart unser Pflegedienst für Sie einen Termin. Das Ärzteteam bittet vor Auskunftserteilung den Patienten um Einwilligung. Als Patient können Sie uns gerne eine Kontaktperson angeben, mit der wir regelmässig Gespräche führen. Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das System des «Familiensprechers»: Die Kontaktperson informiert die Familie.

Patientenrechte / -pflichten, Datenschutz

Im Gesundheitsgesetz (GesG) vom 6. 2. 2001 sind unter anderem die Rechte und Pflichten der Patientinnen und Patienten geregelt. Der Gesetztext kann auf Wunsch bei unserer Patientenaufnahme eingesehen werden. Darin wird festgehalten, dass Sie ein Recht haben auf Information, Aufklärung, Einsichtnahme in die von Ihnen angelegten Krankenakten und bei medizinischen Massnahmen selbstbestimmend mitentscheiden können. Sie haben andererseits die Pflicht zu einem erfolgreichen Verlauf beizutragen, indem Sie sich an die vereinbarten Massnahmen, Verhaltensweisen und Behandlungen halten und uns richtig und umfassend informieren. Das Spital Emmental ist dem kantonalen Datenschutzgesetz unterstellt. Falls Sie diesbezüglich Fragen haben, vermittelt Ihnen unsere Leiterin Qualitätsmanagement (034 421 21 96) die Kontakte zu Fachleuten.

Bargeldbezug

In Langnau können Sie am Empfang mit der EC- oder Postfinance-Card Bargeld beziehen. In Burgdorf hat es im Empfangsbereich einen Bankomaten. Um Kleingeld zu wechseln, wenden Sie sich bitte an das Empfangspersonal.

Fundbüro

Falls Sie etwas vermissen oder Gefundenes abgeben wollen, wählen Sie bitte die Nummer 034 421 21 44 (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr). Ausserhalb der Öffnungszeiten melden Sie sich bitte beim Empfangspersonal. Das Spital übernimmt für verlorene Gegenstände keine Haftung.

Essen und Trinken

Unsere Speisen werden täglich frisch und nach den aktuellsten ernährungsphysiologischen Grundsätzen zubereitet. Mit dem Menüwahlsystem bieten wir Ihnen eine abwechslungsreiche Speisekarte. 

Wir servieren Ihnen im Zimmer:  das Frühstück um ca. 07.00 – 07.30 Uhr, das Mittagessen um ca. 11.30 – 12.00 Uhr und das Abendessen um ca. 17.30 – 18.00 Uhr. Es ist möglich, dass Sie nicht dasselbe Essen erhalten wir Ihr Zimmernachbar, weil Sie eine ärztlich verordnete Diät einhalten müssen oder diese selber gewünscht haben.

ln beschränktem Umfang können Sie Ihr Essen bei uns selber auswählen (z. B. vegetarisches Essen, alternatives Angebot). Bitte beachten Sie hierfür die in den Zimmern aufliegenden Menükarten und teilen Sie uns allfällige besondere Essgewohnheiten, Unverträglichkeiten oder Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel mit. Eine Hotellerie-Mitarbeiterin hilft Ihnen, Ihr Menü für den nächsten Tag auszuwählen. Auf den Abteilungen Gynäkologie / Geburtshilfe und Psychiatrie nimmt eine Pflegeperson diese Aufgabe wahr.

Restaurant

Öffnungszeiten Burgdorf:
Mo – Fr 07.00 – 19.00 Uhr (Sa/So 08.00 – 18.00 Uhr) Das Restaurant mit schöner Sonnenterrasse befindet sich nahe beim Haupteingang. Ausserhalb der Öffnungszeiten finden Sie im Korridor Richtung Südbau einen Automaten mit warmen und kalten Getränken und kleinen Esswaren.

Öffnungszeiten Langnau:
Mo – Fr 08.00 – 16.30 Uhr (Sa/So 09.00 – 16.30 Uhr) Folgen Sie bitte der Beschriftung «Restaurant» durchs Spital. Das Restaurant ist auch während der Öffnungszeiten von aussen zugänglich: ab Parkplatz Gemeindehaus über eine Treppe zur Gartenterrasse sowie von der Seite Dorfbergstrasse her über einen rollstuhlgängigen Weg. Ausserhalb der Öffnungszeiten finden Sie beim Haupteingang einen Verpflegungsautomaten mit Getränken und Snacks.

Die Restaurants sind öffentlich. Daher empfehlen wir unseren stationären Patienten den Besuch im Trainingsanzug oder Bademantel über dem Spitalnachthemd. Bitte informieren Sie die Pflegenden, wenn Sie die Abteilung verlassen.

Unser Angebot
Die Menüs werden täglich frisch zubereitet; die Menükarten sind an verschiedenen Orten ausgehängt. Wir bieten auch ein Buffet mit frischen Salaten und je nach Saison verschiedene belegte Brote, Birchermüesli und Desserts an. Ferner sind verschiedene Getränke, Kaffee, Tee, Snacks, Sandwiches, Backwaren, unsere berühmten, hausgemachten Desserts und weitere Süssigkeiten erhältlich.
Unser saisonales Take-away-Angebot bietet Ihnen die Möglichkeit, die Spezialitäten unseres Küchenteams auch zu Hause zu geniessen oder als Geschenk mitzubringen.

Bei Bedarf haben Besuchende auch die Möglichkeit, sich ein Abendessen zu bestellen. Aus organisatorischen Gründen muss die Bestellung bis spätestens 16.00 Uhr erfolgen. Mehr Informationen dazu erhalten Sie im nächsten Abschnitt.

Übernachtung und Essen für Begleitpersonen

Insbesondere wenn Kinder in Spitalpflege sind, wünschen sich die kleinen Patientinnen und Patienten oft eine nahestehende Person in ihrer Nähe. Wenn die Situation es erfordert, möchten manchmal auch Angehörige von Erwachsenen die Nacht im Spital verbringen. Je nach räumlicher Situation bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten. Wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal.

Die Begleitperson kann ein Begleitessen ins Zimmer bestellen. Wenden Sie sich hierfür an eine Hotellerie-Mitarbeiterin oder eine Pflegeperson. Für die Verpflegung tagsüber empfehlen wir unser Restaurant, ein Abendmenü kann am Nachmittag bis 16.00 Uhr vorbestellt werden. Falls notwendig, ist auch ein Zimmerservice möglich. Diese Dienstleistung wird der Patientin in Rechnung gestellt. Die Preise entnehmen Sie der Menümappe.

Besuche

Die meisten Patienten freuen sich über Besuch. Beachten Sie jedoch bitte, dass der Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten sowie die nötigen Behandlungen in jedem Falle Vorrang haben. Wir bitten Besuchende deshalb, sich an folgende Rahmenbedingungen zu halten:

Besuchszeiten: 11.00 – 20.30 Uhr

Für die Psychiatrische Bettenstation gelten andere Besuchszeiten. Auskunft erhalten Sie via 034 421 27 32. Während des umfassenden Bauvorhabens im Spital Burgdorf befindet sich die Psychiatrische Bettenstation in Langnau.

  • Halten Sie sich bitte an die Besuchszeiten. Auch während der Besuchszeit kann es sein, dass Sie das Zimmer verlassen müssen, wenn Therapien, Arztvisiten, Pflegeverrichtungen anstehen.
  • Achten Sie vor Betreten des Zimmers darauf, ob über der Zimmertüre eine Lampe brennt, und betreten Sie in diesem Falle das Zimmer bitte nicht. Warten Sie, bis die Lampe nicht mehr leuchtet.
  • Nehmen Sie Rücksicht auf die anderen Patienten im Zimmer. Vermeiden Sie Lärm und grosse Unruhe im Zimmer. Vielleicht eignet sich das Restaurant besser für einen Familienbesuch oder eine grössere Gesprächsrunde.
  • Denken Sie auch daran, dass zu langer und zu viel Besuch die Patienten schnell erschöpfen kann.

Für die direkten Bezugspersonen von Kindern in Spitalpflege gibt es keine Einschränkung der Besuchszeiten. Unser Personal berät Sie gerne. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe, den Genesungsprozess unserer Patientinnen und Patienten zu unterstützen.

Blumen, Geschenke

Blumen machen Freude. Wir weisen Sie jedoch freundliche darauf hin, dass der Platz in den Patientenzimmern beschränkt ist. Topfpflanzen gehören aus hygienischen Gründen nicht ins Spital. Falls Sie kurzfristig ein kleines Mitbringsel suchen, halten unsere Spitalkioske in Burgdorf und Langnau ausser Zeitungen und Zeitschriften auch Süssigkeiten, Glücksbringer, Stofftiere, Toilettenartikel, eine Auswahl verschiedener Karten, Gutscheine für den Restaurantbesuch, Briefmarken und in Burgdorf auch schöne Frischblumen bereit. Beachten Sie auch unser vielseitiges Angebot in der Take-away-Vitrine. Unsere Mitarbeiterinnen verpacken die Artikel auf Wunsch gerne als Geschenk.

Haustiere

Im Spital sind Haustiere weder als Begleiter noch als Besucher erlaubt. Dies gilt für sämtliche Tiere. Die Spitalhygiene geht vor. Ihre vierbeinigen Freunde müssen vor der Eingangstür bleiben. Dort können Sie sie begrüssen und Zeit mit ihnen verbringen.

Rauchen, Alkohol, Suchtmittel

Die Innenräume des Spitals Burgdorf und des Spitals Langnau sind rauchfrei. Rauchen im Spital gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, sondern belastet auch andere Patienten. Raucherinnen und Raucher empfehlen wir, im Aussenbereich insbesondere die Restaurantterrasse zu benutzen. Vergessen Sie nicht, warme Kleidung mitzunehmen. Unser Personal zeigt Ihnen auf Nachfrage den Weg zu den Rauchzonen und berät Sie auch gerne über unterstützende Massnahmen zum Tabakverzicht. Das Rauchen auf den Balkonen der Bettenstation und in markierten Bereichen ist nicht gestattet.

Verzichten Sie bitte auf alkoholische Getränke und andere Suchtmittel. Durch den Konsum können Sie die Wirkung von Medikamenten beeinträchtigen oder verändern. Falls Ihnen der Verzicht schwerfällt oder Sie zu einem besonderen Anlass eine Ausnahme machen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Pflegenden oder an das Ärzteteam.

Telefonieren

ln Ihrem Zimmer verfügen Sie über einen Telefonanschluss mit einer eigenen Nummer, die Sie Ihren Bezugspersonen mitteilen können. Tagsüber kann man Sie direkt anrufen, nachts ab 21.00 Uhr ist der Apparat für Anrufe von aussen gesperrt. Sie selber können das Telefon jedoch rund um die Uhr benutzen. Eine Telefonkarte erhalten Sie mit den Eintrittsunterlagen.

Bitte achten Sie beim Gebrauch von Mobiltelefonen auf eine minimale Lautstärke des Klingeltons und schalten Sie Ihr Mobiltelefon nach 21 Uhr aus. ln speziell gekenntzeichneten Zonen sind Mobiltelefone verboten. Bitte erkundigen Sie sich bei den Pflegenden, bevor Sie Ihr Mobiltelefon benutzen.

Post

Die an Sie adressierte Post wird 1 x täglich verteilt. Wenn Sie selber Briefe verschicken wollen, finden Sie in beiden Spitälern neben dem Haupteingang im Empfangsbereich einen Briefkasten. Ihre Zeitungen können Sie ins Spital umleiten lassen. Bitte nennen Sie der Post die korrekte Zustelladresse.

Für Burgdorf:

Spital Emmental
Vorname und Name des Patienten / der Patientin
Abteilung
Oberburgstr. 54
3400 Burgdorf

Für Langnau:

Spital Emmental
Vorname und Name des Patienten / der Patientin
Abteilung
Dorfbergstrasse 10
3550 Langnau

 

Zeitungen

In verschiedenen Aufenthaltsräumen liegen Zeitungen auf. Sie können sich auch im Restaurant Ihr eigenes Exemplar kaufen. Den Privat- und Halbprivatpatienten können wir täglich eine Zeitung offerieren; Ihr Exemplar wird Ihnen ins Zimmer gebracht.

Sozialdienst

Benötigen Sie Hilfe, wenn es um eines der folgenden Themen geht?

  • Vorbereitung des Spitalaustritts nach Hause
  • Informationen über ambulante Betreuungs- und Beratungsdienste
  • Suche nach Heimplätzen oder nach einer geeigneten Übergangslösungen
  • Versicherungs- und Finanzierungsfragen
  • Vormundschaftliche Massnahmen
  • Selbsthilfegruppen
  • Erholungskuren und Aufenthalte in Rehabilitationskliniken

Unser Sozialdienst unterstützt Sie gerne: Link zu Sozialdienst

Spitalseelsorge

Der Aufenthalt im Spital kann schwierig und belastend sein, unsere Spitalseelsorge ist für Sie da. Auf Ihren Wunsch bitten wir auch den Seelsorger Ihrer Kirchgemeinde um einen Besuch. Wenden Sie sich an das Pflegepersonal.

Link Spitalseelsorge

Brandschutz

Das Spital Burgdorf und das Spital Langnau sind mit einer Brandschutzanlage ausgerüstet, Rauchentwicklungen werden sofort gemeldet. Bei Brandalarm bitten wir Sie, Ruhe zu bewahren und die Anweisungen des Personals zu befolgen. Brände können zum Beispiel durch Wegwerfen brennender Zigaretten oder auch durch Kerzen verursacht werden. Es ist deshalb insbesondere in den Zimmern untersagt, Kerzen anzuzünden. Wir bitten Sie im Interesse der Sicherheit im ganzen Spital um achtsamen Umgang mit allen brennbaren Gegenständen.

Reinigung

Die Räume des Spitals Emmental werden durch ausgebildetes Personal der Firma ISS gereinigt. Das Reinigungspersonal freut sich, tagtäglich durch ihre kompetente Arbeit einen wesentlichen Beitrag zum Wohlbefinden der Patienten und Mitarbeitenden zu leisten.

Spitalhygiene

Die Spitalhygiene hat verschiedene Aufgabengebiete, die Sie als Patient nicht direkt wahrnehmen. Das Team erarbeitet im Rahmen der Qualitätssicherung Hygienerichtlinien für das gesamte Spital-Personal und führt Beratungen und Weiterbildungen durch. Damit wollen wir erreichen, dass sich unsere Patienten keine Infektionen im Spital zuziehen. 

Link zu Spitalhygiene

Aufenthaltsdauer

Medizinischer Fortschritt und moderne Operationstechniken verkürzen die Aufenthaltsdauer im Spital laufend. Krankenkassen und Versicherungen decken die Kosten eines Spitalaufenthalts nur bei medizinischer Notwendigkeit. Wenn Sie bei Spitalaustritt Ihre täglichen Aufgaben noch nicht selbständig ausführen können oder zum Teil noch Pflege benötigen, sind Erholungskuren, Spitex oder Heimaufenthalte geeignete Möglichkeiten, Ihren Genesungsprozess zu unterstützen. Es ist sinnvoll, sich rechtzeitig Gedanken zu machen über die Zeit nach dem Spitalaustritt. Ihre Ärztin kann Sie über die ungefähre Aufenthaltsdauer informieren. Unsere Pflegenden vereinbaren auf Wunsch gerne für Sie ein Beratungsgespräch mit unserem Sozialdienst.

Link Sozialdienst

Ärztliche Betreuung

Während dem Spitalaufenthalt werden sich verschiedene Ärzte und Ärztinnen um Sie kümmern. Zuerst untersucht und befragt Sie der Assistenzarzt. Gewisse Entscheide wird die erfahrene Oberärztin, der Leitende Arzt oder der Chefarzt mit Ihnen besprechen. Fragen Sie bitte nach, wenn Ihnen nicht klar ist, welcher Arzt für Sie und die geplante Operation oder Behandlung zuständig ist. Sie werden laufend über Untersuchungs-Ergebnisse und die geplante Behandlung informiert. Gerne erklären wir auf Ihren Wunsch auch Ihren Angehörigen die Diagnose und die Argumente, die für bzw. gegen eine bestimmte Therapie sprechen. Die Information ermöglicht es Ihnen, selber über die Behandlung zu entscheiden. Sagen Sie es Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie sich zu wenig aufgeklärt fühlen.

Pflegerische Betreuung

Wir pflegen Sie patientenorientiert, sicher und professionell. Patientenwünsche werden nach Möglichkeit gezielt umgesetzt und fliessen ins Tagesprogramm ein. Die Pflege arbeitet prozessorientiert und im Austausch mit allen beteiligten Disziplinen. Patienten und Angehörige werden unter Berücksichtigung der klinischen und persönlichen Lebenssituation einbezogen, informiert, instruiert, begleitet und beraten.

Wir sind die grösste Ausbildungsstätte für Gesundheitsberufe im Emmental und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung kompetenter Berufsfachleute. Wir verstehen uns als lernende Organisation und erachten es als selbstverständlich, uns kontinuierlich weiterzubilden.

Schmerzbehandlung

Insbesondere nach einem Eingriff ist es möglich, dass Sie Schmerzen haben werden. Ein Ertragen von Schmerzen ist nicht sinnvoll, weil dadurch Ihre Atmung, die Bewegung, die Nahrungsaufnahme, die Wundheilung etc. stark beeinträchtigt werden. Leider sind Schmerzen für Aussenstehende – auch für unser Fachpersonal – schwierig erkennbar. Wir sind deshalb darauf angewiesen, dass Sie uns informieren, wenn Sie unter Schmerzen leiden. Wir kennen verschiedene Methoden, Ihre Schmerzen zu behandeln.

Ihre Rückmeldung ist unsere Chance

Unser Ziel ist es, Ihnen den Aufenthalt in unserem Spital so angenehm wie möglich zu gestalten. Trotzdem kann es vorkommen, dass eine Dienstleistung, eine Behandlung oder das Verhalten der Mitarbeitenden des Spitals nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Sollte dies der Fall sein, bedauern wir das aufrichtig. Falls Sie eine Rückmeldung oder Verbesserungswünsche haben, teilen Sie diese direkt dem Sie betreuenden Spitalpersonal mit. Sollten Sie eine unabhängige Stelle für Ihr persönliches Feedback bevorzugen, wenden Sie sich an unsere Mitarbeiterin Qualitätsmanagement, 034 421 19 78. Ihre Anliegen werden vertraulich behandelt.

Ihre Meinung ist uns wichtig. Aus diesem Grund führen wir regelmässig Patientenbefragungen durch. Wir sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie bei diesen Befragungen mitmachen. Sie helfen uns dabei, Ihre Bedürfnisse und Erfahrungen besser zu verstehen und die Qualität unserer Arbeit laufend zu verbessern. Wir bieten Ihnen zudem auch die Möglichkeit, Ihre Rückmeldungen jederzeit schriftlich zu formulieren. Bitte verwenden Sie dazu das Online-Formular oder den Fragebogen «Ihre Meinung interessiert uns». Den Fragebogen finden Sie in der Eingangshalle beider Standorte. Werfen Sie den ausgefüllten Fragebogen verschlossen in den dafür bereit gestellten Briefkasten, welcher sich ebenfalls im Eingangsbereich befindet. Ihre schriftlichen Rückmeldungen helfen uns weiter.

Austritt

Austrittstag

An welchem Tag Sie unser Spital wieder verlassen können, legen Sie zusammen mit dem Arzt fest. Jetzt gilt es, einen Transport nach Hause oder zum Kur- bzw. Heimaufenthalt zu organisieren. Auf Wunsch ist Ihnen unser Personal dabei behilflich. Wenn Sie noch Fragen haben, z. B. zu Gehhilfen, Ferienbett, Haushalthilfe, Diabetes, Ernährung, Umgang mit Verbänden usw., wenden Sie sich am besten schon frühzeitig an unsere Pflegenden. Bitte vergessen Sie nicht, beim Packen Ihren Schrank und Nachttisch zu räumen und Ihre persönlichen Effekten (Toilettenartikel, Hausschuhe u.a.) mitzunehmen. Sie erhalten von uns die eigenen Medikamente und medizinischen Ausweise zurück, allenfalls ein Rezept für die Apotheke, pflegerische Unterlagen für Spitex oder nachbetreuende Institutionen und Unterlagen für Ihren Hausarzt / -ärztin.

Austrittszeit

Wir bitten Sie, am Austrittstag Ihr Zimmer bis um 10.00 Uhr zu verlassen. Die Pflegenden zeigen Ihnen gerne, wo Sie Ihr Gepäck deponieren können, bis Sie abgeholt werden. Sie können sich so lange Sie wollen noch in den öffentlichen Räumen, wie z. B. im Restaurant, aufhalten und verpflegen. Spitalbetten sind oftmals eher knapp verfügbar, wir sind deshalb froh, Ihr Bett am Nachmittag für einen Notfalleintritt wieder zur Verfügung zu haben, und bitten Sie, uns mit dem Verlassen des Zimmers zu helfen, die Bettenbelegung optimal zu gestalten.

Rechnung

Nach Ihrem Spitalaustritt wird für unsere Dienstleistungen gemäss den geltenden Tarifen Rechnung gestellt. Für die Versicherungsstufe «allgemeine Abteilung» leiten wir die Rechnung gemäss Verträgen direkt an Ihre Krankenkasse / Unfallversicherung weiter. Bei Fragen zur Rechnung steht Ihnen unsere Patientenfakturierung zur Verfügung.

Nachbetreuung

Ihre Ansprechperson nach dem Spitalaustritt ist die Hausärztin oder der Belegarzt. Bitte vereinbaren Sie dort einen Termin für eine Nachkontrolle. Wir informieren Ihren Hausarzt über die im Spital vorgenommenen Behandlungen.

Wir wünschen Ihnen gute Genesung!

Ihre Meinung interessiert uns...

Bitte teilen Sie uns nach dem Austritt mit, wie Sie mit unserer Dienstleistung zufrieden sind. Bitte verwenden Sie dazu das Online-Formular. Danke!