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Nephrologie: Nierenerkrankungen


Die zwei Nieren des Menschen haben vielfältige Aufgaben. Sie entfernen Wasser und aus dem Körperstoffwechsel anfallende Schlackenstoffe. Daneben regulieren die Nieren aber auch den Säure-Base- sowie den Elektolythaushalt. In der Blutdruckregulation spielen sie eine zentrale Rolle. Weiter sind die Nieren wichtig für die Blutbildung, indem sie das Blutbildungshormon Erythropoietin ("Epo") produzieren. Die Nieren helfen mit beim Knochenauf- und umbau. Und nicht zuletzt sind die Nieren dafür verantwortlich, dass auch körperfremde Substanzen, wie z.B. Medikamente wieder aus dem Körper ausgeschieden werden.

Wenn die Niere versagt

Wenn die Nieren unter 10-15% des Normalen funktionieren, sprechen wir von einem Nierenversagen. Die Schlackenstoffe und das Wasser sammeln sich zunehmend im Körper an. Ohne die Hilfe eines Nierenersatzverfahrens ("Dialyse") führt ein Nierenversagen zum Tod durch "innerliche" Vergiftung und Wassereinlagerung. Ein Nierenversagen kann akut (innert Tagen bis 1-2 Wochen) oder chronisch (innert Monaten bis Jahren) auftreten. Bei vielen Patienten mit akutem Nierenversagen erholen sich die Nieren wieder, so dass sie nur vorübergehend eine Nierenersatztherapie benötigen.

Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Formen der Nierenersatztherapie:
Die Hämodialyse (Blutwäsche), die Peritonealdialyse (Bauchwäsche) oder die Nierentransplantation.

Leider können wir mit den beiden ersten Verfahren nur einen kleinen Teil der normalen Nierenfunktion erreichen, das heisst, es bleiben immer noch zu viele Schlackenstoffe im Körper. Ein weiteres Problem stellen die vielen anderen Funktionen der Nieren dar (Regulation des Knochenhaushalts, Blutbildung etc.), welche wir nur teilweise ersetzen können. Dank der Entwicklung des blutbildenden Hormons Erythropoietin stellt die Blutarmut nicht mehr ein grosses Problem dar.

Trotz verschiedenen medikamentösen Ansätzen stehen wir beim Knochenstoffwechsel immer wieder vor grossen Problemen. Einzig die Nierentransplantation ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem die eigenen Nieren fast vollständig in ihrer Funktion ersetzt werden können. Aber auch hier müssen die Patienten lebenslänglich mehrere Medikamente einnehmen.


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