Anästhesiemethoden


Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)

Während einer Allgemeinanästhesie ist Ihr Bewusstsein ausgeschaltet. Der Patient wird sozusagen in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt, die Schmerzempfindung wird ausgeschaltet. Mittels neuer Anästhesieverfahren kann die jeweilige Anästhesietiefe den Bedürfnissen des einzelnen Patienten angepasst werden.

Regionalanästhesie (Teilnarkose)

Während einer Regionalanästhesie wird die betroffene Körperregion unempfindlich gemacht. Es gibt prinzipiell drei Arten der Regionalanästhesie.

Rückenmarksnahe Regionalanästhesie

Ein Lokalanästhetikum (örtliches Betäubungsmittel) wird unter lokaler Betäubung rückenmarksnah verabreicht. Diese seit Jahrzehnten bewährte Technik wird vor allem für Eingriffe der unteren Körperregion angewendet (Hüftoperationen, Knieoperationen, Kaiserschnitt etc.). Dieses Verfahren kann auch im Rahmen einer Geburt zur Anwendung kommen.

Periphere Nervenblockaden

Durch Blockade einzelner Nerven mit Lokalanästhetika können einzelne Körperregionen unempfindlich gemacht werden. Diese Art von Regionalanästhesie kommt vor allem bei Operationen im Schulterbereich, bei Ellbogen– und Handoperationen, aber auch für Eingriffe am Knie–, Sprunggelenk oder am Fuss zum Einsatz.

Intravenöse Regionalanästhesie

Bei diesem Verfahren wird das Betäubungsmittel direkt in eine Vene gespritzt. Mit dieser einfachen Methode werden vor allem kleinere Eingriffe im Handbereich durchgeführt.

Kombinierte Anästhesieverfahren

Für spezielle Eingriffe (Bauchoperationen, Knie- und Schulteroperationen und bei manchen Fussoperationen) empfiehlt es sich, ein kombiniertes Anästhesieverfahren (Allgemein– und Regionalanästhesie) anzuwenden. Die Regionalanästhesie wird in diesem Fall vor allem für die Schmerzbehandlung nach der Operation eingesetzt.

In einigen Fällen wird ein regionales Anästhesieverfahren oder eine örtliche Betäubung mit einer Sedation (schlafähnlicher Zustand) kombiniert.

Narkose bei Kindern 

Wir sind sehr bemüht eine kindergerechte Anästhesie durchzuführen. Vor der Operation erhält Ihr Kind ein Beruhigungsmittel. Ihr Kind wird entweder über eine Maske oder über eine Infusion (in diesem Fall werden vorher Schmerzpflaster auf beide Handrücken geklebt) eingeleitet.

Schmerztherapie

Es ist uns wichtig, dass Ihre Schmerzen rasch und kompetent behandelt werden. Sie erhalten bereits vor der Operation eine Schmerztablette. Die Behandlung der Schmerzen erfolgt oft durch Kombination mehrerer Verfahren. Je nach Intensität werden die Schmerzmittel als Tablette, Tropfen oder über eine Infusion direkt ins Blut verabreicht. Bei grösseren Operationen kann das Operationsgebiet über einen Schmerzkatheter, der unmittelbar vor der Operation eingelegt wird, betäubt werden. Bei der Patienten-kontrollierten Schmerztherapie bestimmen Sie mittels einer Pumpe selbst, wie viel Schmerzmittel Sie sich verabreichen möchten.
Im Rahmen des Aufklärungsgesprächs bespricht der Anästhesist mit Ihnen das für Sie am besten geeignete Verfahren.

 

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